Konzentrieren kommt aus dem französichen „concentrer“ und bedeutet „zum Mittelpunkt“ oder „bündeln“.

Anders als gedacht oder erhofft ist das menschliche Gehirn nicht in der Lage sich auf mehrere Sachen gleichzeitig zu konzentrieren.

Wir Menschen können zwar „multitasking“ das geht aber nur mit oberflächlichen Aufgaben.

Für Aufgaben, die wirklich unsere ganze Aufmerksamkeit benötigen um gelöst zu werden, müssen wir unsere Gedanken, wie oben bereits übersetzt: bündeln.

Das ist leichter gesagt als getan.

Wie die meisten guten Ratschläge, ist dies auch so einer, der leichter gesagt als getan ist.

Wer sich wirklich konzentrieren möchte, muss sich von dem ganzem Umweltlärm loslösen.

Das erfordert viel Disziplin und Willensstärke.

Zunächst muss jeder für sich erkennen, was Ihn oder Sie besonders vom konzentrierten Arbeiten abhält. Diese Faktoren müssen eliminiert werden.

Sind es die E-Mails?

Dann schalten Sie für eine kurze Zeit die Benachrichtigungen des E-Mail-Programms ab.

Sind es die Kollegen?

Dann hängen Sie ein „Bitte nicht stören!“- Schild an Ihre Bürotür.

Sind Sie selbst der Störfaktor? Lassen Sie sich von Ihrem Smartphone ablenken?

Dann schalten Sie es für eine bestimmte Zeit ab.

Sind es zu viele, kleine Aufgaben, die zuviel Zeit „fressen“?

Geben Sie diese doch einfach ab und erledigen Sie das, was wirklich nur Sie erledigen können.

 

Durchschnittlich alle 10 Minuten wird man bei seiner Arbeit gestört und jedes Mal dauert es etwas 20 Minuten um da anknüpfen zu können, wo man war – denn wie bereits erwähnt : unser Gehirn kann mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen, es kann sich aber nur auf eine Aufgabe konzentrieren.

Konzentration dosieren

Da man sich auch nicht durchgehend konzentrieren kann, ist es ratsam sich Zeitfenster zu schaffen, in denen man nur Zeit für sich und für die zu bewältigende Aufgabe hat.

Nach jeder erfolgreich abgeschlossenen Aufgabe, ist auch das Selbstwertgefühl gestiegen und die Erfolgerlebnisse „pushen“ zu weiteren Höchstleistungen

Ebenso wichtig sind klare Rituale – man stellt sich auf die Zeit der Konzentration ein

Mit Ritualen kommt man besser in die Phase der tiefen Konzentration rein.

Der Körper und der Geist stellen sich darauf ein.

So ein Ritual kann eine Tasse Kaffe sein oder ein Spaziergang oder eine Mahlzeit.

Das Allerwichtigste kommt aber zum Schluss!

Um überhaupt in der Lage zu sein, Gedanken strukturieren zu können und schwere Aufgaben bewältigen zu können, muss man nicht nur Ruhe haben – man muss sich mental auch darauf einlassen können.

Eine gesunde Ernährung und ein gesunder Schlafrhythmus tragen immer erheblich zum Wohlbefinden bei.

Hobbys, die von der Arbeit ablenken und bei denen man einfach Spaß hat, ebenso.

Wenn man hart gearbeitet hat macht die Freizeit ja auch doppelt so viel Spaß – man hat dann das Gefühl, dass man es sich verdient hat!